Seit 13 Jahren eine lebendige Partnerschaft! – Tolle Geste der Würth-Gruppe in Bad Mergentheim

Bereits seit 13 Jahren besteht nun die deutsch-polnische Partnerschaft zwischen dem Main-Tauber-Kreis und dem polnischen Kreis Zabkowice-Slaskie. Hier wurde in den vergangenen Jahren viel im schulischen und sportlichen Bereich erreicht.

Im Jahr 2008 haben die Verantwortlichen des Landkreises, der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim und der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis beim Antrittsbesuch in Polen, den Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.Besonders freut es alle Beteiligten, dass in den bisher über 40 durchgeführten Maßnahmen auf Schul- und Sportebene so viele Freundschaften zwischen den Lehrern, Schülern, Sportlern und Firmen über die Jahre hinweg geschlossen werden konnten.  Leider konnte aufgrund des Coronavirus seit 2019 kein Projekt in Präsenz-Form mehr durchgeführt werden. Alle Verantwortlichen hoffen wirklich sehr, dass der Austausch in Zukunft  wieder stattfinden kann. Ein fester Bestandteil des Schüleraustauschs in Deutschland war immer der Aktionstag bei der Würth Industrie in Bad Mergentheim. Hier entstand ein ganz persönlicher Kontakt zu dem aus Polen stammenden Andreas Kania, dessen Tochter selbst am Austausch teilnahm und jetzt bei der Firma nach ihrem Studium arbeitet. Bereits vor einigen Jahren stellte die Würth Industrie ausgemusterte Rechner, aber noch voll funktionsfähig, den 3 Partnerschulen in Zabowice Slaskie und Ziebice zur Verfügung. Diese sind heute noch gewinnbringend in Polen im Einsatz.In diesem Jahr kam nun die unglaubliche Nachricht des Unternehmens, dass dieses sage und schreibe 150 gebrauchte Computer und 8 Switche den Partnerschulen in Polen zukommen lassen möchte.Schulleiter Volker Stephan von der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim sowie die beiden Polen-Initiatoren der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim und der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis, Matthias Götzelmann und Michael Geidl, erläuterten Herrn Rainer Bürkert, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, die Intention und Reichweite dieser Austauschmaßnahmen. Vor allem ist allen Beteiligten das interkulturelle Lernen und eine gewisse Weltoffenheit der Jugendlichen von besonderer Wichtigkeit. Gleichzeitig dankte Schulleiter Volker Stephan Herrn Bürkert für dieses riesige Entgegenkommen und hoffe auf weitere Projekte mit dem Vorzeige-Unternehmen aus dem Main-Tauber-Kreis.Ebenso zollte er im Namen aller Beteiligten der Würth-Gruppe den höchsten Respekt für diese phantastische Aktion– So muss Freundschaft und gelebte Partnerschaft aussehen.

 

von links: Andreas Kania (IT-Abteilung der Würth Gruppe, Matthias Götzelmann, Michael Geidl, Schulleiter Volker Stephan und Rainer Bürkert (Geschäftsführer Würth Industrie Service weltweit)