Sport verbindet Engagement am Ehrentag

Wer sportlich im Main-Tauber-Kreis unterwegs ist, kennt die lokale Besonderheit. Innerhalb des Landkreises existieren zwei eigenständige Sportjugenden. Eine im badischen und eine im württembergischen Teil. Diese historisch gewachsene Struktur bietet eine besondere Chance, bringt aber auch die Herausforderung mit sich, die Zusammenarbeit und den Austausch über die Verbandsgrenzen hinweg aktiv zu gestalten. Anlässlich des bundesweiten „Ehrentags“ zum Geburtstag unseres Grundgesetzes nutzte die Sportjugend aus dem Main-Tauber-Kreis diese Besonderheit ganz bewusst, um einen gemeinsamen Begegnungs- und Mitmachnachmittag zu organisieren. Insgesamt folgten mehr als 40 Engagierte aus den Sportstrukturen der Region, ehemalige Freiwilligendienstleistende sowie Partnerinnen und Partner aus dem Sportnetzwerk dieser Einladung. 

Der Nachmittag begann mit einem sportlichen Mitmachprogramm, bei dem die Teilnehmenden in offenen Teams zusammenkamen, um sich im Volleyball zu messen und die neuen Sportspiele zu testen, die in den kommenden Sommerfreizeiten zum Einsatz kommen. Die verschiedenen Stationen boten einen niederschwelligen Einstieg, der den Teilnehmenden einen lockeren und unkomplizierten Austausch ermöglichte. Den anschließenden Abend nutzten die Aktiven aus den unterschiedlichen Bereichen, um sich intensiv miteinander zu vernetzen und über zukünftige Kooperationen auszutauschen. Im Mittelpunkt standen hierbei die Anerkennung und Wertschätzung des Engagements im gesamten Main-Tauber-Kreis. Kernfrage war dabei, wie die Zusammenarbeit zwischen den beiden Sportjugenden weiterentwickelt und neue Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Engagierte im Landkreis umgesetzt werden können. An verschiedenen Thementischen konnten die Engagierten ihre Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit niederschreiben und sich über diese austauschen. 

Die rund 40 Teilnehmenden setzten sich aus ehrenamtlich Engagierten, ehemaligen Freiwilligendienstleistenden der beiden Sportjugenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik und weiteren ehrenamtlichen Partnerinnen und Partnern. Mit der Durchführung dieses Begegnungstages wurde die Bedeutung des Ehrenamts im Sport einmal mehr sichtbar gemacht und der Dialog zwischen Jugend, Sportpraxis und Politik gestärkt. Der Sport erwies sich dabei erneut als verbindendes Element, das Begegnung schafft, Austausch fördert und das ehrenamtliche Netzwerk im Main-Tauber-Kreis nachhaltig stärkt. Die Umsetzung dieses Projekts wurde durch eine Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermöglicht.

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