Rund einen Monat nach der Einführung des Projekts „Bewegungspass“ im Main-Tauber-Kreis kamen Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamtes sowie der Sportjugend zu einem gemeinsamen Kooperationsgespräch zusammen. An dem Austausch nahmen Monika Treppner, kommissarische Amtsleiterin und Mimmi Krimm, Geschäftsstelle der Kommunale Gesundheitskonferenz für das Gesundheitsamt, Tim Döke als Sportkreisjugendreferent sowie Nikolozi Aratanashvili, Schülerpraktikant bei der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis, teil. Ziel des Treffens war es, erste Erfahrungen zu reflektieren und die weitere Zusammenarbeit zur Stärkung der Gesundheitsförderung bei Kindern gezielt weiterzuentwickeln.
Der „Bewegungspass“, der erst vor wenigen Wochen offiziell vorgestellt wurde, richtet sich an Kinder im Kindergartenalter im Main-Tauber-Kreis und verfolgt das Ziel, Bewegung auf spielerische Weise in den Alltag zu integrieren. Sowohl die Sportjugend als auch das Gesundheitsamt betonten, dass gerade in dieser frühen Projektphase eine enge Abstimmung entscheidend sei, um tragfähige und nachhaltige Strukturen für den langfristigen Erfolg zu schaffen.
Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass der Bewegungspass bereits auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist. Vor allem die Auftaktveranstaltung im Februar dieses Jahres hat gezeigt, dass ein großes Interesse an den sportlichen Inhalten und dem zugrunde liegenden Konzept besteht. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, planen die beteiligten Akteure eine weitere Intensivierung ihrer Zusammenarbeit. Vorgesehen ist unter anderem die Entwicklung einer gemeinsamen Zertifizierung von Engagierten aus dem Kreis Sportjugend, zusätzliche Informationsformate sowie praxisnahe Angebote für Einrichtungen vor Ort.
Beide Seiten bewerteten den Austausch als wichtigen Meilenstein für die nachhaltige Etablierung im Main-Tauber-Kreis. Die enge Kooperation zwischen Gesundheitsamt und Sportjugend soll künftig dazu beitragen, das Projekt kontinuierlich weiterzuentwickeln, Vereine und Kindertagesstätten stärker miteinander zu vernetzen und Bewegung noch selbstverständlicher in den Alltag der jüngsten Zielgruppe zu integrieren.
